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Occupy Wall Street: Wie Nachrichtenverleger eine Gelegenheit für neue…

Im globalen digitalen Informationszeitalter verbreiten sich Nachrichten sehr schnell. Occupy Wall Street (OWS) wurde am 17. September ins Leben gerufen und weniger als zwei Monate später hat sich die Bewegung laut OccupyWallStreet.org auf mehr als 1.500 Städte auf der ganzen Welt ausgebreitet.

Wie schon beim diesjährigen „Arabischen Frühling“ hat sich das Internet als integraler Bestandteil dieser Bewegungen und ihrer Entwicklung erwiesen. Ohne FacebookTwitter, YouTube und dergleichen hätte die Welt im Großen und Ganzen niemals in der Lage sein, auf eine so viszerale Weise in Echtzeit zu erleben und sich zu engagieren.

Während Demonstranten, ihre Sache und ihre Unterstützer die offensichtlichen Nutznießer umfangreicher Berichterstattung in den Nachrichten und sozialen Medien sind, können die Vorteile weit über die Botschaft an die Medienunternehmen, die sie tragen, hinausstrahlen. Publisher, die OWS-Inhalte liefern, profitieren von mehr Zuschauern, mehr Anzeigenverkäufen und im besten Fall von mehr treuen Zuschauern. Aber wie viele nutzen diese Chance wirklich?

Daten von ComScore Search Planner deuten darauf hin, dass fast jeder Nachrichten- oder Streaming-Video-Publisher eine Gelegenheit verpasst hat, weil er die bezahlte Suche nicht zu seinem Vorteil genutzt hat.

Die mit den Begriffen Occupy Wall Street verbundenen Suchanfragen schossen fast über Nacht in die Höhe und stiegen von nicht existent auf über 300.000 Suchanfragen allein in den letzten beiden Septemberwochen, was die Marktnachfrage nach diesen Inhalten unterstreicht. Noch wichtiger aus Marketingsicht war, dass in den ersten drei Oktoberwochen 1,6 Millionen Suchbesuche auf US-Websites verzeichnet wurden.

Website-Besucher und mit noch größerem Geldwert Video-Zuschauer auf Websites bedeuten Werbegelder für Publisher. Und es geht nicht nur um den kurzfristigen Wert der Veranstaltung selbst, sondern um den langfristigen Wert neuer, wiederkehrender Besucher der Website.

Sie können sich also meine Überraschung vorstellen, als ich erfuhr, dass sich die Verlage trotz dieses unglaublichen Interesses an Occupy Wall Street kollektiv geweigert haben, aus der bezahlten Suche Kapital zu schlagen.

Von diesen 1,6 Millionen Suchklicks erfolgten mehr als 99 Prozent über organische Suchlinks. Die verbleibenden bezahlten Suchklicks gehen an Einzelhändler, die von kundenspezifischen OWS-Waren profitieren, und an gelegentliche politische Aktionsgruppen oder organisierte Bewegungen, die sich mit der Sache in Verbindung bringen. Aber kaum welche gehen an Verlage.

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Top bezahlte Such-Werbetreibende nach Impressionsvolumen (Stand: 23. Oktober 2011).

Wenn Sie die erste Anlaufstelle für den Konsum von Streaming-Videos sein möchten, warum gehen Sie nicht die Chance ein und führen einige Tests im Zusammenhang mit bezahlter Suchmaschinenwerbung in einer Bewegung wie Occupy Wall Street durch? Die meisten Suchanfragen scheinen sich auf Nachrichten und Videos der Proteste zu beziehen und nicht auf den Kauf von OWS-Kaffeetassen.

Große virale Nachrichten passieren nicht jeden Tag, aber es ist eine Gelegenheit für bestimmte Verkaufsstellen, ein Publikum außerhalb ihrer bestehenden Kerngruppe aufzubauen. Livestream ist der offizielle Videostreamer im Zucotti Park; Es gibt sicherlich eine Gelegenheit, neue Content-Konsumenten an Ihre Marke heranzuführen.

Anstatt sich in der weitläufigen Sammlung organischer Suchlinks zu verlieren, warum setzen Sie sich nicht einfach mit einer Botschaft an die Spitze und in die Mitte? Die Pole-Position ist ein guter Ausgangspunkt für ein Rennen. Und auch wenn sich das Bezahlen dieser bezahlten Suchklicks kurzfristig nicht auszahlt, kann es der Beginn einer langfristigen, fruchtbaren Beziehung mit diesem Verbraucher sein.

Ungeachtet der bezahlten OWS-Suche ist die Lektion hier, dass jedes aufkommende Nachrichtenereignis eine Gelegenheit für Nachrichtenorganisationen ist, einen Teil der Augäpfel mit bezahlter Suche zu sammeln. Da sich nur sehr wenige Unternehmen die Zeit und das Geld nehmen, um in die bezahlte Suche aktueller Ereignisse zu investieren, werden die Kosten und die Eintrittsbarriere relativ niedrig sein, zumindest bis andere die Möglichkeit wahrnehmen.

Es ist an der Zeit, die bezahlte Suche nicht mehr nur als Direct-Response-Tool zu betrachten, sondern sie für Branding-Zwecke zu betrachten, insbesondere wenn der Preis stimmt. Während der kurzfristige ROI Ihnen immer noch sagen kann, dass Sie rote Zahlen schreiben, könnte der langfristige ROI eine viel positivere Geschichte erzählen.

Publisher, die jetzt Klicks sammeln, könnten die richtige Investition tätigen, um ihre Nachrichtenmarke für die Zukunft aufzubauen.