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Huawei wird beschuldigt, das pakistanische Safe-City-Projekt ausspioniert zu haben

Ein in Kalifornien ansässiges Unternehmen, Business Efficiency Solutions LLC, verklagte Huawei vor einem Bundesgericht wegen des absichtlichen Diebstahls seiner Geschäftsgeheimnisse im Rahmen des pakistanischen Safe City Project. Safe City ist ein Regierungsprojekt, das gefährdeten Teenagern und jungen Erwachsenen in der Innenstadt Unterstützungsdienste bietet.

Business Efficiency Solutions LLC warf dem chinesischen Technologieriesen vor, mit seiner Technologie eine Hintertür zu sensiblen Daten zu schaffen, die für die nationale Sicherheit Pakistans von großer Bedeutung sind. Auf diese Behauptung hat Huawei bisher nicht geantwortet und uns liegen auch keine Einzelheiten von BES oder seinen Anwälten, darunter Paul Tripodi und David Vondle, vor.

Huawei nutzte ein amerikanisches Unternehmen, um das pakistanische Safe-City-Projekt auszuspionieren

Huawei hatte BES im Jahr 2016 für ein 150-Millionen-Dollar-Angebot ausgelagert, um Software für ein pakistanisches Regierungsprogramm namens Smart City Project zu entwickeln, das neue Technologien für Polizei und Strafverfolgung in Lahore umfasst. T

Die von BES entwickelte Software sammelt Daten von pakistanischen Regierungsbehörden, kontrolliert den Zugang zu Gebäuden, überwacht soziale Medien und verwaltet auch Drohnen. Bei der Einreichung der Beschwerde gab BES bekannt, dass das Unternehmen acht Softwaresysteme entwickelt habe, die proprietären Code, Designs, Diagramme und andere Informationen enthielten, die „wertvolle Geschäftsgeheimnisse im Kern des Geschäfts von BES“ seien. Daher hat Huawei während dieses gesamten Szenarios eine Hintertür geschaffen, die ihnen den Zugriff auf wertvolle Informationen ermöglichte, die eigentlich geheim gehalten werden sollten.

Auf der anderen Seite sagte Huawei, dass alle Informationen zum Testen an sie gesendet worden seien, aber BES sagte, es habe seine Genehmigung zur Nutzung der Technologie widerrufen, nachdem Huawei seinen Zugang zum Testlabor widerrufen habe. Huawei erklärte sich bereit, das vertrauliche Software-Design-Tool zu deinstallieren, was bisher nicht geschehen ist.

BES teilte außerdem mit, dass Huawei die Installation seiner Datenaggregationssoftware verlangt habe, die von den pakistanischen Strafverfolgungsbehörden verwendet wird, um sensible Daten aus verschiedenen Quellen und Regierungsbehörden zu sammeln und zu analysieren. Dies geschah absichtlich, um vollen Zugriff auf das Lahore Safe City Project zu erhalten und nicht nur zu Testzwecken. Als BES den Vertrag wegen Verstoßes gegen die Geschäftsbedingungen kündigte, gab Huawei an, dass es die Zustimmung der pakistanischen Regierung habe.

Wenn ich dieses ganze Szenario betrachte, geht es mir immer wieder durch den Kopf: Hatte Trump Recht mit Huawei? Spioniert er wirklich verschiedene Länder aus? Nur die Zeit wird uns ein klares Bild zeigen.