Intel hat in Zusammenarbeit mit dem Ars Electronica Center in Österreich einen neuen Weltrekord für die meisten Drohnen aufgestellt, die gleichzeitig in der Luft sind. Bei diesem Kunststück starteten 100 UAVs auf vorprogrammierte Weise und ermöglichten den Zuschauern den Genuss einer erstaunlichen Lichtshow, die mit Beethovens Fünfter Symphonie synchronisiert wurde.
Das Ars Electronica Futurelab ist ein Zentrum, das für die Erforschung neuer Formen der Cyber-Kunst bekannt ist. Es wurde 2012 in Betrieb genommen, um große Gruppen von Quadcoptern zusammen in Formation fliegen zu lassen. Den ersten Erfolg hatte das Team im September 2012, als es mit 50 LED-bestückten Drohnen den Himmel über der Donau erleuchtete. Es folgte eine Reihe von Luftkunstwerken an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt, von Australien bis Schweden. Schließlich kam Intel 2014 mit der Idee von Drone 100 auf den Markt.
Drone 100 war Intels Idee und beinhaltete die Beleuchtung des Nachthimmels mithilfe einer Quadrocopter-Staffel, die einen Rekord für einen synchronisierten Flug aufstellte. Dieses Kunststück gelang am 4. November 2015 mit einer Besatzung von 15 und 100 Drohnen, die über dem Flugplatz Ahrenlohe bei Hamburg, Deutschland, gestartet wurden. Diese Drohnen waren mit LEDs am Körper ausgestattet und wogen jeweils 700 Gramm. Die Flotte führte eine choreografierte Routine auf, die mehr als sieben Minuten dauerte und schließlich zum großen Finale ein 250 Meter breites Intel-Logo formte.
Ein Guinness World Records-Schiedsrichter war vor Ort, um die Rekordüberprüfung durchzuführen. Das Video dieser Veranstaltung wurde auch auf der CES 2016 während der Grundsatzrede von Intel-CEO Brian Krzani gezeigt. Das Kunststück wird nicht nur eine erstaunliche Lichtshow vorführen, sondern auch dazu beitragen, die Drohnentechnologie dahingehend voranzutreiben, dass Gruppen autonomer Drohnen zur Ausführung von Aufgaben eingesetzt werden.
Horst Hörtner, Leiter des Ars Electronica Futurelab, sagte: „Gemeinsam mit Intel haben wir eine Tür geöffnet, aber was dahinter liegt, können wir heute nur vage erkennen.“
