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Die omnidirektionale Windkraftanlage hat den diesjährigen James Dyson-Preis im Wert von 39.000 US-Dollar gewonnen. Dieses belüftete kugelförmige Gerät soll an den Balkonen von Wolkenkratzern hängen und bei starkem Wind in einer Metropole Strom erzeugen. Herkömmliche Windgeneratoren sind nur dann sehr effizient, wenn sie direkt in den Wind ausgerichtet sind. In einer Großstadt gibt es kaum Windenergie, da die riesigen Gebäude den Wind nicht schnell passieren lassen.
Wind kann daher in städtischen Gebieten eine leistungsstarke Energiegewinnung aus ihnen und deren Umwandlung in Elektrizität leisten; Es wurde ein Gerät benötigt, das Energie aus allen Richtungen transportieren konnte. Die omnidirektionale städtische Windkraftanlage ist von der „Tumbleweed“-Technologie der NASA inspiriert, die die Winde auf dem Mars nutzen soll.
Die Struktur hat eine Kugelform und ist mit Lüftungsöffnungen bedeckt, die große Eingänge und kleine Ausgänge haben, durch die Luft strömen kann. Es entstehen Druckunterschiede, die dazu führen, dass sich das Zifferblatt im Uhrzeigersinn um eine einzige feste Achse dreht, egal aus welcher Richtung der Wind kommt. Diese Rotationsenergie kann zum Antrieb eines Generators und zur Stromerzeugung genutzt werden.
Das Team der Universität Lancaster testete seinen Prototyp mit einem Haartrockner, zeigte erste Wirksamkeit und gewann den nationalen Dyson-Preis des Vereinigten Königreichs. Ein Teammitglied, Nicolas Gonzalo, fasste die Bedeutung des Geräts folgendermaßen zusammen: „Es ermöglicht Menschen, die in Wohnungen leben, ihren Strom zu erzeugen.“ Hausbesitzer haben seit vielen Jahren die Möglichkeit, Solarenergie zu nutzen, doch die omnidirektionale Windkraftanlage kann Gebäuden und Häusern in schnell urbanisierten Gebieten eine ähnliche Energieproduktionskapazität bieten.
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