Das in ZĂŒrich ansĂ€ssige Unternehmen Climeworks, ein Unternehmen der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH), hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 1 % der weltweiten CO2-Emissionen einzufangen, und ist diesem Ziel mit der Inbetriebnahme seiner Kohlenstoffabsauganlage einen groĂen Schritt nĂ€her gekommen. Kohlendioxid bereit fĂŒr die Kommerzialisierung. verwenden. Die Technologie ist als Direct Air Capture (DAC) bekannt und wurde von Christoph Gebald und Jan Wurzbacher entwickelt, um CO2-Emissionen in der AtmosphĂ€re mithilfe eines Filters und minderwertiger WĂ€rme einzufangen und die Maschine anzutreiben.
[Image Source: Climeworks]
Die erste DAC-Anlage wurde in einer Abfallverwertungsanlage der Gemeinde Hinwil installiert. Die Technologie funktioniert, indem zunÀchst Kohlendioxid chemisch auf der OberflÀche des Filters abgeschieden wird. Sobald der Filter gesÀttigt ist, kann das CO2 bei einer Temperatur von 100 °C (212 °F) abgetrennt werden, dann wird das Gas in Flaschen umgeleitet und an Kunden in allen Branchen verkauft, beispielsweise in der kommerziellen Landwirtschaft, der Automobilindustrie usw. der Lebensmittel- und GetrÀnkeindustrie sowie dem Energiesektor.
Climeworks sorgt in Hinwil bereits fĂŒr eine kontinuierliche CO2-Versorgung ĂŒber eine 400 Meter (437,4 Yards) lange unterirdische Pipeline, die an einem GewĂ€chshaus befestigt ist. Die Anlage wird von der GebrĂŒder Meier Primanatura AG betrieben und nutzt CO2 fĂŒr den Anbau von Tomaten und Gurken. DAC liefert auĂerdem etwa 900 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr an nahegelegene GewĂ€chshĂ€user und nennt seine Anlage a
âHistorischer Schritt fĂŒr die Negativ-Emissions-Technologie.â
Das Projekt wurde auf der ganzen Welt gefeiert, da es im Einklang mit dem Ziel des Pariser Klimaabkommens steht, den globalen Temperaturanstieg auf 2 °C (35,6 °F) zu begrenzen. Manche Staats- und Regierungschefs der Welt nehmen die Bedrohung durch die globale ErwÀrmung vielleicht nicht ernst, aber bis diese Art von Einzelunternehmen am Laufen ist, hoffen wir, in die richtige Richtung zu gehen.
