Das Google Display-Netzwerk ist riesig und bietet zahlreiche Möglichkeiten, großartige Ergebnisse zu erzielen. Allerdings ist es mit diesem Impression-Inventar auch möglich, hohe Investitionen bei geringem ROI zu generieren.
Um Abstürze und Burns im Google Display-Netzwerk zu vermeiden, müssen Sie eine solide Grundlage für Ihre Kampagnenstruktur schaffen.
Ziele der Kampagnenstruktur im Google Display-Netzwerk
Wie beim Suchnetzwerk beruht der Erfolg auf einer gründlichen Planung und kontinuierlicher Optimierung. Mit einer gut umgesetzten Kampagnenstruktur werden diese Ziele erreicht:
- Strenge Vertriebskontrolle: Das Inventar im Google Display-Netzwerk ist robust und Ihre Kampagnenstruktur sollte Ihnen dabei helfen, die Verteilung Ihrer Anzeigen genau zu kontrollieren.
- Top-Werbespezifität: Wenn Sie Ihre Zielgruppen genau festlegen, können Ihre Anzeigen eine höhere Relevanz erreichen. Dadurch erhöhen Sie Ihre Click-Through-Rate (CTR) und Ihre Conversion-Rate.
- Einfache Berichte: Bei Kampagnen im Google Display-Netzwerk müssen Sie die Leistung sorgfältig und gründlich überwachen. Eine gut strukturierte Kampagne hilft dabei, Unordnung und Verwirrung zu beseitigen. Dadurch können Sie schneller handeln.
- Effiziente Optimierung: Wenn Ihre Kampagne richtig strukturiert ist, können Sie schneller proaktive Optimierungsmaßnahmen ergreifen.
Targeting-Methoden für das Google Display-Netzwerk
Glücklicherweise müssen wir nicht alle Targeting-Methoden innerhalb des Google Display-Netzwerks definieren; Alistair Dent hat in einem früheren Artikel hervorragende Arbeit geleistet und die wichtigsten Vertriebstypen im Google Display-Netzwerk untersucht. Nachfolgend finden Sie eine kurze Liste. Wenn Sie Beschreibungen der einzelnen Typen benötigen, können Sie den Artikel von Dent lesen:
- Keyword-Targeting (kontextbezogen)
- Standort-Targeting
- Targeting nach Themen
- Kategorie-Targeting
- Remarketing
Anzeigentrennung im Google Display-Netzwerk
Das Google Display-Netzwerk bietet eine Vielzahl von Anzeigentypen. Zu diesen Arten von Anzeigen gehören:
- Textanzeigen: Herkömmliche Textanzeigen, die im Suchnetzwerk geschaltet werden.
- Zeige Werbung an: Statische oder animierte Anzeigen, die wirklich Aufmerksamkeit erregen können.
- Videoanzeigen: Hauptsächlich werden Sie sie auf YouTube verwenden.
- App-Anzeigen: Sie können Ihre mobilen Apps bewerben, indem Sie direkt auf den Google Play Store oder Apple App Store verlinken.
- Handy-Anzeigen: Fokussiert auf mobile Geräte. Die Anzeigendimensionen sind für diese Anzeigen unterschiedlich.
Um das optimale Maß an Kontrolle zu erreichen, müssen Sie jeden Anzeigentyp segmentieren. Die Leistung variiert stark zwischen den Anzeigentypen. Im Allgemeinen haben Textanzeigen die beste Conversion-Rate, Display-Anzeigen jedoch die höchste CTR. Sie können Videoanzeigen auch verwenden, um die Markenbekanntheit zu steigern und Produktsichtbarkeit zu erreichen.
Strukturkarte der Kampagne im Google Display-Netzwerk
In der unten vorgeschlagenen Strukturkarte können Sie sehen, dass wir jede Targeting-Option segmentiert haben und auch vorgeschlagen haben, jeden Anzeigentyp zu segmentieren. Um das Bild lesbar zu machen, binden wir nur Grafik- und Textanzeigen ein. Wenn Sie andere Arten von Anzeigen verwenden, sollten diese ebenfalls getrennt werden.

Targeting-Priorisierung
Wie sollten Sie die Bedeutung der Targeting-Optionen im Google Display-Netzwerk priorisieren? Erfahrene GDN-Veteranen sollten alle Orientierungsmethoden nutzen. Wenn Sie jedoch neu im Google Display-Netzwerk sind und nicht sicher sind, wo Sie anfangen sollen, finden Sie hier eine kurze Liste der Leistungshierarchie der Conversion-Rate:

Möglicherweise stellen Sie fest, dass bestimmte Targeting-Methoden für Ihre Kampagne besser funktionieren. Exzellent! Konzentrieren Sie sich weiterhin auf das, was am besten funktioniert. Das Diagramm mit den Priorisierungsvorschlägen zeigt die Leistung des Google Display-Netzwerks über viele Kundenkampagnen hinweg.
Diversifizierung der Google Display-Netzwerk-Strategie
Wenn Sie vorhaben, sich bei einem wesentlichen Teil Ihrer SEM-Strategie auf das GDN zu verlassen, diversifizieren Sie Ihre Targeting-Methoden. Führen Sie beispielsweise nicht nur schlüsselwortbezogene (kontextbezogene) Kampagnen durch. Nutzen Sie auch Remarketing, Themen-Targeting und möglicherweise eine andere Targeting-Option.
Die Leistung des Google Display-Netzwerks kann stärker variieren als die des Suchnetzwerks. Indem Sie in Ihrem Konto über eine breite Palette an Targeting-Methoden verfügen, können Sie instabile Zeiten innerhalb einer bestimmten Kampagne abmildern, indem Sie Taktiken implementieren, um die Dinge wieder auf den richtigen Weg zu bringen.
Zusammenfassung
Wenn Sie die Strukturierung Ihrer Kampagne im Google Display-Netzwerk mit den Zielen einer kontrollierten Verteilung und effizienten Optimierung angehen, haben Sie bereits die Nase vorn. Nehmen Sie sich die Zeit, alle Schritte durchzudenken, bevor Sie Ihre erste GDN-Kampagne aktivieren. Wir hoffen, dass diese Roadmap für das Google Display-Netzwerk Ihnen dabei hilft, Ihren Weg zum Erfolg zu finden.
