Das Google Pixel 6a wird offiziell erst am 28. Juli erhältlich sein, einige Nutzer haben ihre Geräte aber bereits erhalten und einige berichten auch von größeren Problemen mit ihrem Fingerabdrucksensor. Und es könnte große Auswirkungen auf die Gerätesicherheit haben, je nachdem, wie und wann Google reagiert.
Welche Probleme hat das Google Pixel 6a mit seinem Fingerabdrucksensor?
Mittlerweile kommen Berichte über die Probleme hauptsächlich von Reddit und YouTube. Daher sollten sie vorerst mit Vorsicht genossen werden. Aber das Problem selbst scheint nicht klein zu sein. Tatsächlich stellt es ein potenziell gewaltiges Problem für Endbenutzer der neuen Pixel-Telefone dar.
Das gilt nicht nur für diejenigen, die generell Fingerabdrücke bevorzugen, um andere von ihren Telefonen fernzuhalten. Noch wichtiger ist, dass dies ernsthafte Auswirkungen auf diejenigen haben könnte, die sich dafür entscheiden, biometrische Daten zum Blockieren von Apps zu verwenden. Zum Beispiel, um Ihre Banking-, Fotospeicher- und Messaging-Apps zu sperren.
Das liegt daran, dass der Fingerabdruckscanner nach Angaben der betreffenden Nutzer einfach nicht funktioniert. Nach der Einrichtung wird das Google Pixel 6a bei Problemen für jeden auf dem Sensor platzierten Fingerabdruck entsperrt. Dies gilt unabhängig davon, ob der Fingerabdruck als Teil der Authentifizierungseinstellungen registriert wurde oder nicht. Das bedeutet, dass angeblich jeder Fingerabdruck diese Geräte entsperren kann.
Google sollte das schnell beheben
Im Hinblick auf die Lösung des Problems hat Google zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels noch nicht offiziell auf die Berichte reagiert. Es ist auch nicht sofort klar, ob das Problem in der Hardware oder im Code liegt, der der Sicherheitsmethode zugrunde liegt. Abhängig von der zugrunde liegenden Ursache handelt es sich jedoch um ein Problem, das wahrscheinlich schnell behoben werden kann.
Wenn das Problem bei der Hardware liegt, muss das Unternehmen eine Untersuchung durchführen, um festzustellen, wo der Fehler liegt. Und Benutzer müssen ihre Geräte möglicherweise zum Austausch einsenden. Wie es bei einigen früheren Problemen auf Pixel-Geräten der Fall war.
Im Gegenteil, ein Softwareproblem sollte einfacher sein. Da ein Fix einfach über ein OTA-Update veröffentlicht werden könnte, könnte das Unternehmen das Problem am Ende beheben, bevor das Telefon offiziell verfügbar ist. Oder im Gegenteil, gleich danach. Sie könnten beispielsweise einen Fix bereits mit dem ersten monatlichen Sicherheitspatch herausgeben. Was selbst Anfang August eintreffen sollte.
