Die schwedische Verkehrsverwaltung eröffnete eine 2 km lange elektrifizierte Straße, die genauso funktioniert wie Rennautos. Das Projekt heißt eRoadArlanda. Die elektrischen Schienen sind in die Straßenoberfläche eingebettet, die die Fahrzeuge über einen Kontaktarm, der unter dem Auto hängt, mit Strom versorgt. Wenn sich in naher Zukunft Elektrofahrzeuge durchsetzen sollen, sollte die Infrastruktur auch für die Fahrer so bequem wie möglich sein. Ladestationen für Elektroautos werden immer fortschrittlicher und üblicher. Es gibt auch einige Systeme, die Autos unterwegs aufladen, z. B. drahtlose Ladeleitungen.

Im eRoadArlanda-Projekt wird Strom aus den beiden parallelen Gleisen auf der Straße gewonnen und über den angebrachten Arm einem Fahrzeug zugeführt. Der Arm ist einziehbar und mit Sensoren verbunden, die ihn anweisen, den Arm nur zu verlängern, wenn die Schienen erkannt werden. Wenn das Auto überholen oder von der Straße abkommen muss, wird der Arm wieder heruntergeklappt und das Auto verbraucht Batteriestrom. Es mag gefährlich erscheinen, die Straße zu elektrifizieren, aber die Technologie ist reif, um die Sicherheit von Tieren und Menschen zu gewährleisten. An der Oberfläche wird die Spur geerdet gehalten, um Kollisionen zu vermeiden. Die Leiter sind auch unten vergraben. Um einen elektrischen Schlag zu erhalten, müssen Sie eine Gabel zwischen den Schienen einklemmen. Auch das ist weniger gefährlich als das Auto, das zu Ihnen kommt.


Regen ist auch hier kein Problem, da entlang der Strecke ein geeignetes Entwässerungssystem vorhanden ist. Der Verbindungsarm ist auch so konstruiert, dass er Wasser, kleine Steine und Steine aus dem Weg schieben kann. Die Schienen sind auch für Radfahrer kein Problem. Die Strecke wurde einige Jahre auf einer Privatstrecke getestet und fährt nun auf öffentlichen Straßen. Der 2 km lange Testzug verkehrt zwischen dem Frachtterminal am Flughafen Stockholm Arlanda und dem Logistikstandort Rosersberg. Es wird von einem modifizierten PostNord-LKW verwendet. Wenn der Plan gut läuft, plant die schwedische Verkehrsverwaltung einen größeren Einsatz auf den Straßen des Landes.
Laut der eRoadArlanda-Gruppe wird die Elektrifizierung von 20.000 km Straßen in Schweden rund 9,5 Milliarden US-Dollar kosten. Die Kosten würden jedoch innerhalb von drei Jahren neu berechnet. Ziel ist es, dass die Schienen die breitere Infrastruktur von Elektrofahrzeugen ergänzen. Auf diese Weise werden nur Straßen und Arterien elektrifiziert. Auf den kleinsten Straßen können Autos mit Batteriestrom betrieben und zu Hause aufgeladen werden. Alles in allem reduziert das Projekt die Länge der Fahrt zwischen Stromquellen auf eine Entfernung, die heutige Elektroautos bereits fahren können.
