Für Laien ist es eher das Gleiche. Doch für einen Ingenieur und einen Studenten der Strömungsmechanik kann der kleine Unterschied schwerwiegende Folgen haben.
Pipeline:
Rohre können zum Transport von Flüssigkeiten wie Wasser, Öl und Rohren verwendet werden. Der Hauptunterschied liegt jedoch im Fassungsvermögen bzw. im Innendurchmesser. Für nahtlos geschweißte geschmiedete Stahlrohre nach ASME/ANSI B 36.10 beträgt der Innendurchmesser (ID) eines 2-Zoll-NPS-Rohrs mit Schedule 40 2,067 Zoll und für Schedule 80 1,939 Zoll. Als kurze Zusammenfassung: Die Plannummer auf Rohrprodukten bezieht sich auf die Wandstärke des Rohrs. Je höher die Zahl, desto dicker wird die Wandstärke.
Der tatsächliche Zeitplan und die Dicke eines Rohrs variieren je nach Rohrgröße. Zeitplan und Dicke hängen im Allgemeinen wie unten gezeigt miteinander zusammen:
Da der Außendurchmesser einer einzelnen Rohrgröße konstant bleibt, ändert sich der Innendurchmesser entsprechend dem „Zeitplan“. Bei einem Rohr beträgt der Innendurchmesser für beide Zeitpläne etwa 2 Zoll und der Außendurchmesser 2,375 Zoll.
Im Vergleich zu Rohren sind die Toleranzen geringer und die Herstellung von Rohren ist in der Regel kostengünstiger.
Röhren:
Die Nennrohrabmessungen beziehen sich auf den Außendurchmesser. Nimmt man ASTM B88-Kupferrohre als Beispiel, beträgt der Außendurchmesser eines 2-Zoll-Rohrs 2,125 Zoll, relativ nahe an 2 Zoll.
Der Innendurchmesser eines Rohrs hängt von seiner Dicke ab, die als Maß angegeben wird. Bei Kupferrohren – ASTM B88 beträgt die Wandstärke von 0,083″ eines 2″-Rohrs 14 Gauge.
Rohre haben im Vergleich zu Rohren höhere Toleranzen und sind oft teurer in der Herstellung als Rohre.
Unten finden Sie eine coole Infografik, die die Unterschiede zwischen Rohren und Röhren weiter hervorhebt.
