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WhatsApp testet mit Novi In-App-Zahlungen in den USA

WhatsApp hat mit Novi, der digitalen Geldbörse von Meta, einen In-App-Zahlungsdienst für US-Kunden gestartet. Der Dienst ermöglicht es Benutzern, Pax Dollar (USPD) an ihre Kontakte zu senden. Falls Sie es nicht wussten: Die USPD ist eine Kryptowährung mit einem Wert, der dem US-Dollar (USD) entspricht.

Novi-Chef David Marcus bestätigte die Ankündigung Twitter (über). Wenn eine Zahlung mit USPD erfolgt, kann der Empfänger diese auf sein USD-Bankkonto auszahlen. Das hört sich zwar nicht so reibungslos an wie bei konkurrierenden Zahlungsdiensten, ist aber auf jeden Fall ein Anfang.

WhatsApp betreibt unter WhatsApp Pay ein eigenes Zahlungssystem in Märkten wie Brasilien und Indien. Obwohl diese Implementierung mit Novi etwas anders ist, besteht das Ziel darin, schnelle und nahtlose Zahlungen zu ermöglichen, ohne die Messaging-App zu verlassen.

Die neue Bezahlfunktion hat keinen Einfluss auf die Verschlüsselungsprotokolle von WhatsApp-Nachrichten

Das Unternehmen gab an, dass für die Überweisung von Geld über Novi keine Überweisungsgebühr anfällt. Außerdem gibt es keine Begrenzung, wie oft Sie Geld auf Ihr Bankkonto überweisen können.

Es ist auch erwähnenswert, dass die neue Novi-Integration Sicherheitsprotokolle wie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht beeinträchtigt. Die Funktion wird derzeit in begrenztem Umfang in den USA eingeführt. Einzelheiten zu einem breiteren Rollout machte das Unternehmen nicht.

WhatsApp ist heute eine der beliebtesten Instant-Messaging-Anwendungen. Die Plattform hat seit ihrer Übernahme viele Veränderungen erfahren Facebook (jetzt Meta) im Jahr 2014. Die App geriet Anfang des Jahres wegen Änderungen der Datenschutzrichtlinien in die Kritik.

Das Unternehmen wollte Benutzer dazu zwingen, ihre Daten mit anderen zu teilen Facebook um weiterhin die gesamte Suite der WhatsApp-Dienste nutzen zu können. Der Vorschlag kam bei den Nutzern nicht gut an und führte dazu, dass die deutschen Behörden ein Notfallverbot erließen, das WhatsApp für drei Monate daran hinderte, die neue Richtlinie durchzusetzen.

Aufgrund zahlreicher Kritiken entschied sich WhatsApp schließlich dazu, dies als optionale Funktion anzubieten. Das Unternehmen gab an, dass die Annahme der neuen Bedingungen nur dann verpflichtend sei, wenn Nachrichten an Geschäftskonten auf WhatsApp gesendet würden.

In neueren Nachrichten hat WhatsApp einige Änderungen an der Funktion zum Verschwinden von Nachrichten vorgenommen, sodass Benutzer sie standardmäßig für neue Chats aktivieren können. Kunden können für diesen Standard-Nachrichtentimer zwischen 24 Stunden, sieben Tagen oder 90 Tagen wählen. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, diese Funktion komplett zu deaktivieren.