{"id":861500,"date":"2023-10-01T06:04:57","date_gmt":"2023-10-01T11:04:57","guid":{"rendered":"https:\/\/blogging-techies.com\/ge\/youtube-macht-einen-deal-mit-musikverlagen\/"},"modified":"2023-10-01T06:04:57","modified_gmt":"2023-10-01T11:04:57","slug":"youtube-macht-einen-deal-mit-musikverlagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogging-techies.com\/ge\/youtube-macht-einen-deal-mit-musikverlagen\/","title":{"rendered":"YouTube macht einen Deal mit Musikverlagen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"right\" title=\"YouTube-Logo\" src=\"https:\/\/blogging-techies.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Otra-perdida-para-Viacom-en-la-interminable-batalla-legal-por.jpeg\" alt=\"YouTube-Logo\" width=\"270\" height=\"167\" border=\"0\">Google erzielte schlie\u00dflich einen Vergleich mit einer Gruppe von Musikverlegern, die 2007 eine Sammelklage eingereicht hatten. Der Vergleich erlaubt die Nutzung von urheberrechtlich gesch\u00fctztem Material auf YouTube und Google wird Lizenzgeb\u00fchren zahlen.<\/p>\n<h3>Rechtliche Probleme bei YouTube<\/h3>\n<p>Als Google sich 2006 f\u00fcr YouTube entschied, erntete es viel Kritik.  Ja, YouTube hatte gro\u00dfes Potenzial, aber Google hatte eine riesige Summe (1,65 Milliarden US-Dollar) gezahlt und YouTube generierte nur sehr geringe Einnahmen.  Dar\u00fcber hinaus wurde YouTube aufgrund von Raubkopien und urheberrechtlich gesch\u00fctzten Inhalten als Belastung angesehen.<\/p>\n<p>Die erwarteten rechtlichen Probleme lie\u00dfen nicht lange auf sich warten.  Im Jahr 2007 wurde Google von einer gro\u00dfen Gruppe von Musikverlagen und Fernseh-\/Filmunternehmen in einer Sammelklage parallel zur Viacom-Klage verklagt.  Da die Beschwerden im Wesentlichen identisch waren, wurden die F\u00e4lle gleichzeitig gepr\u00fcft.<\/p>\n<p>Google hat diesen Rechtsstreit recht gut gef\u00fchrt, und im Jahr 2010 wurde entschieden, dass YouTube \u201edurch den sicheren Hafen des Digital Millennium Copyright Act (DMCA) gesch\u00fctzt\u201c sei.  Sowohl Viacom als auch die Sammelklagegruppe haben Berufung eingelegt, doch der j\u00fcngste Schritt von Google scheint zumindest die Mehrheit der Kl\u00e4ger zufrieden gestellt zu haben.<\/p>\n<h3>Google-Lizenzvereinbarung<\/h3>\n<p>Anstatt f\u00fcr das Recht zur Nutzung urheberrechtlich gesch\u00fctzter Musik zu k\u00e4mpfen, hat Google ein System eingerichtet, mit dem Musikunternehmen Lizenzgeb\u00fchren f\u00fcr Songs verdienen k\u00f6nnen, die in YouTube-Videos verwendet werden.  Laut CNET k\u00f6nnen \u201eMusikverleger Google das Recht einr\u00e4umen, ihre Musik mit von YouTube-Nutzern geposteten Videos zu synchronisieren, und YouTube zahlt Lizenzgeb\u00fchren.\u201c  Es wurden nur wenige weitere Details ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Die Musikverlage scheinen mit der Vereinbarung zufrieden zu sein.  David Israelite, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der NMPA (einer der in den Fall verwickelten Gruppen), erkl\u00e4rte: \u201eWir freuen uns, die NMPA-Rechtsstreitigkeiten beigelegt zu haben und mit YouTube zusammengearbeitet zu haben, um Songwritern und Verlegern eine neue Lizenzm\u00f6glichkeit zu bieten.\u201c  Dies ist f\u00fcr alle Beteiligten ein positives Fazit, das die Arbeit von Komponisten und Herausgebern in Zukunft anerkennt und honoriert.\u201c<\/p>\n<p>Elizabeth Moody, Leiterin der strategischen Partnerentwicklung f\u00fcr Musik bei YouTube, schrieb ebenfalls im YouTube-Blog \u00fcber den Deal.<\/p>\n   ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Google erzielte schlie\u00dflich einen Vergleich mit einer Gruppe von Musikverlegern, die 2007 eine Sammelklage eingereicht hatten. Der Vergleich erlaubt die Nutzung von urheberrechtlich gesch\u00fctztem Material auf YouTube und Google wird Lizenzgeb\u00fchren zahlen. 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