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Audi verbaut in seiner neuesten Baureihe hocheffizienter Motoren ein neues Verbrennungssystem

Angesichts anspruchsvoller Emissionsgesetze von Regierungen und Regulierungsbehörden suchen Automobilunternehmen nach innovativen Möglichkeiten, um Emissionen zu reduzieren und die Kraftstoffeffizienz zu steigern. In seinem persönlichen Bestreben hat Audi einen neuen Vierzylinder-TFSI-Motor vorgestellt, der den Motor von Audi zum effizientesten in der 2,0-Liter-Klasse machen wird.

Das eingeführte Verbrennungsverfahren ähnelt dem des Miller-Zyklus. Dadurch kann der Motor unter den strengen Testbedingungen des Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) mit 190 PS laufen und eine beeindruckende Kilometerleistung von 20 km/Liter erreichen. Es stellt ein Drehmoment von 320 Newton pro Meter bei 1450 U/min bereit. Dadurch kann die A4 Verkehrslücken aus niedrigen Geschwindigkeiten sofort schließen.

Neuer Audi3-Verbrennungsmotor

Audi hat den Ansaughub des Motors reduziert, weil der Kurbelwellenwinkel von 200 Grad auf 140 Grad reduziert wurde. Man geht davon aus, dass der kürzere Einlasszeitpunkt zu schwachen Zylinderladungen führt, aber der verbesserte Einlassdruck sorgt dafür, dass im Motor der richtige Druck aufgebaut wird. All dies führt zu einem höheren Kompressionsverhältnis. Aufgrund des besseren Ansaugzyklus verhält sich das Auto im Leerlauf und bei niedriger Geschwindigkeit wie eine Downsizing-Version, während die Leistungsmarke mit zunehmender Geschwindigkeit steigt. Dies führt zu weniger Leistungsverlust und außergewöhnlicher Leistung über den gesamten Geschwindigkeitsbereich.

Audi_engine
Obwohl Audi im Gegensatz zu Mercedes nicht dafür bekannt ist, die Reibung zu reduzieren, hat der deutsche Luxusriese an einer Nano-Seitenbeschichtung im Inneren des Motors gearbeitet. Diese Anti-Reibungs-Fähigkeit führt zu einer viel sanfteren Fahrt und einem besseren Gesamterlebnis. Der Motor ist mit 140 kg recht leicht und trägt zur Steigerung der Gesamteffizienz des Fahrzeugs bei.

Der Motor debütierte auf dem Wiener Motorensymposium und wird Ende des Jahres in die neue A4-Flotte aufgenommen. Später soll die neue Technologie auch in anderen Modellen zum Einsatz kommen.