Das Militärunternehmen Raytheon hat ein umstrittenes Überwachungsluftschiff vorgestellt, das eine Person aus einer Entfernung von 340 Meilen erkennen kann. Die Nachricht ist, dass das US-Militär bereits zwei gekauft hat. Einer wird über Maryland geflogen. Es ist noch nicht bekannt, wie die Vereinigten Staaten den zweiten nutzen wollen.
Das gesamte System besteht aus einem Radarsystem, das in zwei 80-Yard-Hakenluftschiffe integriert ist. Es heißt Joint Land Attack Cruise Missile Defense Elevated Network Sensor System, JLENS.
Ein Luftschiffpaar fliegt in einer Höhe von 10.000 Fuß über dem Meeresspiegel. Sie können bis zu 30 Tage lang an Ort und Stelle schwimmen, ohne dass ein Auftanken erforderlich ist. Dadurch können Abwehrmaßnahmen gegen tief fliegende bemannte und unbemannte Flugzeuge, Boote, Raketenwerfer und Panzer ergriffen werden, die in einer Entfernung von bis zu 340 Meilen entdeckt werden. JLENS ist viel günstiger als der ständige Betrieb von Predator-Drohnen. Sie müssen sich nicht immer nur auf ein Ziel konzentrieren. Laut Raytheon kann es „Hunderte sich bewegende Bedrohungen in der Luft und an der Oberfläche in 360 Grad verfolgen“.
Luftschiffe werden auch beim Fang illegaler Einwanderer eingesetzt.
Datenschützer sehen die Maschine jedoch in einem anderen Licht. Sie befürchten, dass Luftschiffe mit ihren hochauflösenden Kameras zur Überwachung der Bewegungen von Zivilisten eingesetzt werden könnten, da es keine definierten Regeln gibt!
Das Luftschiff scheint Teil des Trends seit dem 11. September zu sein, der die Suche nach Überwachungstechnologien in Gang gesetzt hat.
Die US-Armee bestand jedoch darauf, dass „die Hauptaufgabe … darin besteht, in der Luft befindliche Objekte zu verfolgen.“ Seine sekundäre Aufgabe besteht darin, sich bewegende Objekte auf der Oberfläche zu verfolgen, beispielsweise Fahrzeuge oder Schiffe. „Die Fähigkeit, Oberflächenobjekte zu verfolgen, erstreckt sich nicht auf einzelne Personen.“
